Bin Hexen: Wünscht mir Glück von Liane Mars

Hexe Prim hasst die Magie. Bei keinem einzigen Zauberspruch kann sie sicher sein, was am Ende daraus entsteht. Kein Wunder, dass Prim nur äußerst ungern hext. Doch das ist nun einmal Pflicht, sonst spielt die Magie vollkommen verrückt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird die Zauberwelt auch noch vom Hexenjäger Liam enttarnt. Der ist nicht nur sexy und gefährlich, sondern auf magische Weise mit Prim verbunden. Was das angeht, ist die Zauberwelt unerbittlich. Prim muss das Herz des Jägers erobern, um die Magie zu beruhigen. Doch wie soll sie das machen, ohne von ihm verhaftet zu werden?

Ich bin wohl eine der wenigen, der dieses Buch nicht gefallen hat. Hier kann ich auch nichts schön reden, es konnte mich einfach nicht packen. Immer wieder habe ich es zur Seite gelegt, dann wieder ein Kapitel gelesen und es erneut aus der Hand gelegt. Ich weiß gar nicht, wie viele Male sich das wiederholt hat. Und das hatte sehr viele Gründe.
Zum einen fand ich es nicht lustig. Es war gerade zu gespickt mit „humorvollen“ Worten und Handlungen, die aber waren zu überspitzt und nach einiger Zeit so nervig. Allein der Name „Primadonna Nimbifera“ war zu viel des Guten. Gut die Tatsache, dass Prim Magie hasst, aber dazu gezwungen ist zu zu benutzten, ist ein kreativer Einfall, der so einiges an Potential bietet.
Aber gerade die Magie kommt zu kurz. Gerade wenn es spannend und magisch wurde, war es auch schon wieder vorbei. Prim hätte auch eine Nicht-Begabte sein können.
Stattdessen wurde sich zu sehr auf die Zwillingssache fokussiert. Dabei ist Prim naiv vorgegangen wie auch beim der Geschichte mit Liam. Erklärt wurde auch fast gar nichts, was ich sehr schade finde, schließlich lebt Fantasy von Hintergrundgeschichten. Immer wieder habe ich mich „Warum? Wieso? Wie kommt das?“ und vieles mehr gefragt, aber nie eine Antwort erhalten oder eine nur sehr notdürftige.
Und was sollte das mit den Katzen? Wenn ich auf dem Cover eine süße Katze sehe, nehme ich an, dass eine Katze eine tragende Rolle spielt. Aber auf was treffe ich hier? Katzen als Suchtiere für Magier? Die auch noch in Anbetracht einer Herde Katze wegrennen … da dachte ich mir nur, wenn ich eine Katzenhaarallergie hätte, würde ich auch vor ihnen wegrennen.

Ich könnte nun so weiter schreiben und jedes Kapitel auseinander nehmen, jedoch würde das zu nichts führen. Mir war das Buch leider zu seicht, zu oberflächlich und langweilig. Es kam keine Spannung auf, auch keine Romantik und kein Grinsen.

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